Auf dem Bauernhof stand ein Eimer. Zwei Frösche
kamen vorbei und waren neugierig, was da wohl im Eimer sei. Also sprangen
sie mit einem großen Satz in den Eimer.
Es stellte sich heraus, dass das keine so gute Idee gewesen war, denn
der Eimer war halb gefüllt mit Milch. Da schwammen die Frösche
nun in der Milch, konnten aber nicht mehr aus dem Eimer springen, da
die Wände zu hoch und zu glatt waren.
Der Tod war Ihnen sicher.
Der eine der beiden Frösche war verzweifelt. "Wir müssen
sterben", jammerte er "hier kommen wir nie wieder heraus."
Und er hörte mit dem Schwimmen auf, da alles ja doch keinen Sinn
mehr hatte.
Der Frosch ertrank in der Milch.
Der andere Frosch aber sagte sich: "Ich gebe zu, die Sache sieht
nicht gut aus. Aber aufgeben tue ich deshalb noch lange nicht. Ich bin
ein guter Schwimmer! Ich schwimme, so lange ich kann."
Und so stieß der Frosch kräftig mit seinen Hinterbeinen und
schwamm im Eimer herum. Immer weiter. Er schwamm und schwamm und schwamm.
Und wenn er müde wurde, munterte er sich selbst immer wieder auf.
Tapfer schwamm er immer weiter.
Und irgendwann spürte er an seinen Füßen eine feste
Masse. Ja tatsächlich - da war keine Milch mehr unter ihm, sondern
eine feste Masse. Durch das Treten hatte der die Milch zu Butter geschlagen!
Nun konnte er aus dem Eimer in die Freiheit springen.
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